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Unsere Serie: Supply Chain Simulation / Teil 8

Tools zur Bestandsoptimierung und -planung

Mit einem Tool zur Bestandsoptimierung (wie z.B. anyLogistix – ALX) können Sie eine ein- oder mehrstufige Bestandsoptimierung der Lieferkette durchführen. Sie können:

  • Lagerhaltungskosten einschließlich der Ausgaben für Lagerung und Personal senken;
  • kurzfristig Kapital freisetzen;
  • den Lagerumschlag erhöhen;
  • den Kundenservice verbessern oder
  • den Anteil veralteter Bestände reduzieren.

Warum simulationsgestützte Bestandsoptimierung?

Ein Simulationsmodell einer Lieferkette zeigt das Systemverhalten im Zeitverlauf und kann eingesetzt werden, wenn die Komplexität eine mathematisch-analytische Untersuchung (z.B. Netzwerkoptimierung) verhindert. Das bedeutet, dass die Lieferkettensimulation gut geeignet ist für:

Berücksichtigung von Zufälligkeiten

Simulationsmodelle können zufällig variierende Parameter berücksichtigen, einschließlich Transport- und Produktionsdurchlaufzeiten, Nachfrage pro Produkt, Änderungen der Bestellmengen und mehr. Die Verwendung stochastischer Werte anstelle von Durchschnittswerten im Fall dieser Größen ermöglicht es Ihnen, komplexe Abhängigkeiten zu erkennen. Sie erhalten einen tieferen Einblick in die Faktoren, die Ihre Kosten in die Höhe treiben, und ermitteln, welche Strategieänderungen für einen schlanken und risikoarmen Bestandsplan erforderlich sind.

Handhabung der Bestandsoptimierung über mehrere Stufen hinweg

Eine Optimierung, die nur in einzelnen Standorten oder auf einer einzigen Stufe der Lieferkette stattfindet, kann sich nachteilig auf andere Bereiche einer Lieferkette auswirken. Beispielsweise können nicht aufeinander abgestimmte Bestandspolitiken Rückkopplungen erzeugen und zum Bullwhip-Effekt beitragen.

Nur ein Simulationsmodell kann die Komplexität einer Optimierung von Beständen über mehrere Stufen einer Lieferkette hinweg bewältigen, weil es die Funktionsweise von Lieferketten detailliert nachbildet. Die Bestandspolitiken auf jeder Stufe können damit im Einklang mit denen auf anderen Stufen entwickelt und getestet werden, so dass die Lieferkette in ihrer Gesamtheit optimiert wird.

Modellierung auf der von Ihnen benötigten Detailstufe

Die Möglichkeit zur Erstellung von Simulationsmodellen mit einem Tool wie anyLogistix  (ALX) ermöglicht es Ihnen, Lieferketten so zu modellieren, wie sie in der Realität sind: die Modelle sind erweiterbar und können alle Stufen Ihres Netzwerks in dem Detaillierungsgrad berücksichtigen, den Sie zum Erreichen Ihrer Planungsziele benötigen. So können z.B. hohe Bestandskosten für Rohstoffe durch Prozesse in der Produktionsstufe verursacht werden. Mit ALX können Sie Ihren Produktionsstandort auf der Ebene von Arbeitsplätzen, Schichten und Anlagen modellieren, um genau zu sehen, wo ein Engpass besteht oder was Ihren Bestand erhöht.

Das Gleiche gilt für Störungen der Transportdurchlaufzeiten und Beschaffungspläne. Die Suche nach bestandsverursachenden Faktoren kann sich bei Produkten mit komplexen Stücklisten und mehreren Verbindungen zwischen den Produktionsstandorten besonders schwierig gestalten. Hier kann eine detaillierte Simulation dabei helfen, die Ursachen von Anomalien zu ermitteln und eine Grundlage für die Bestandsoptimierung zu schaffen.

Mit den herkömmlichen analytischen Lösungen zur Bestandsoptimierung, können Sie die beschriebenen Vorteile einer Simulation nicht erreichen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Optimierung des Bestandsmanagements ein Paradebeispiel für den Einsatz einer Simulation der Lieferkette ist.

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Sehen Sie sich das Video unseres Partners anyLogistix zum Thema Bestandsplanung an:

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Oder kontaktieren Sie unseren Supply Chain Experten Till Fechteler für eine individuelle Beratung.

Quelle: anyLogistix